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Mietrendite berechnen: Rechner, Formel und Beispiele

Zuletzt aktualisiert: 18. März 2026

Mit diesem Mietrendite-Rechner kannst du die Brutto- und Netto-Mietrendite eines Deals schnell einordnen. Für die erste Filterung eines Objekts ist das extrem hilfreich. Für Finanzierung, Steuern und Szenarien geht es danach in useimmo weiter.

  • Brutto- und Netto-Mietrendite auf einen Blick
  • Klare Formel statt unklarer Excel-Schätzung
  • Mit Beispielen, Kosten-Check und CTA zur vollständigen Deal-Kalkulation

Tipp: Wenn du nur eine Kennzahl sehen willst, nimm Bruttomietrendite. Wenn du realistischer vergleichen willst, schau dir die Netto-Mietrendite an.

Mietrendite-Rechner

Brutto und Netto direkt vergleichen

Gib Kaufpreis, Miete, Kaufnebenkosten und jährliche nicht umlagefähige Kosten ein.

Brutto-Mietrendite

0,0 %

Netto-Mietrendite

0,0 %

Jahreskaltmiete

0 €

Hinweis: Für eine vollständige Entscheidung fehlen hier noch Finanzierung, Steuern, Leerstand und Szenarien. Genau dafür ist useimmo der nächste Schritt.

Kurzantwort

Die Mietrendite zeigt, wie effizient eine vermietete Immobilie im Verhältnis zu Kaufpreis und Kosten arbeitet. Für die schnelle Einordnung ist sie sehr nützlich. Für die Kaufentscheidung allein reicht sie aber nicht.

Die Brutto-Mietrendite ignoriert laufende Kosten. Die Netto-Mietrendite zieht wichtige jährliche Kosten ab und ist deshalb deutlich realistischer.

Interner Link

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Wenn du statt einer einzelnen Kennzahl lieber mehrere erste Investment-Signale prüfen willst, passt der Immobilienrechner für Kapitalanlage besser.

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Wenn du den Deal zusätzlich über den Kaufpreisfaktor einordnen möchtest.

Guide

Was ist eine gute Mietrendite?

Wenn du nicht nur rechnen, sondern die Zahl qualitativ bewerten willst.

Formeln

So berechnest du Brutto- und Netto-Mietrendite

Formel

Brutto-Mietrendite

Jahreskaltmiete / (Kaufpreis + Kaufnebenkosten) × 100

Die Brutto-Mietrendite ist schnell und praktisch. Sie eignet sich gut, um Angebote grob zu filtern oder mehrere Objekte auf den ersten Blick zu vergleichen.

Formel

Netto-Mietrendite

(Jahreskaltmiete - jährliche nicht umlagefähige Kosten) / (Kaufpreis + Kaufnebenkosten) × 100

Die Netto-Mietrendite ist realistischer, weil sie Kosten berücksichtigt, die in der Praxis oft vergessen werden und auf die Rendite drücken.

Welche Kosten zählen?

Diese Kosten werden bei der Netto-Mietrendite oft vergessen

Kostenblock 1

Nicht umlagefähige Kosten

Verwaltergebühren, bestimmte Nebenkostenanteile oder andere laufende Positionen, die nicht auf den Mieter übergehen.

Kostenblock 2

Rücklage & Instandhaltung

Wer diese Position ignoriert, rechnet sich viele Deals künstlich schön. Für die Praxis ist hier eine ehrliche Schätzung Pflicht.

Kostenblock 3

Kaufnebenkosten

Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und ggf. Makler gehören für eine seriöse Rendite-Betrachtung direkt in die Basis hinein.

Beispiele

Beispiel: So verändert sich die Rendite durch Kosten

Beispiel A

220.000 € Kaufpreis, 980 € Kaltmiete

Mit 10 % Kaufnebenkosten und 2.400 € jährlichen nicht umlagefähigen Kosten fällt die Netto-Mietrendite spürbar niedriger aus als die Brutto-Mietrendite.

Wichtig: Genau dieser Abstand zeigt dir, wie realistisch dein Deal wirklich ist und ob du dir den ersten Eindruck zu schön rechnest.

Beispiel B

300.000 € Kaufpreis, 1.050 € Kaltmiete

Wenn der Kaufpreis steigt, aber die Miete nicht im gleichen Verhältnis mitzieht, sinkt die Rendite oft schneller als viele Investoren erwarten.

Wichtig: Die Mietrendite ist deshalb ein guter Filter, aber kein Ersatz für eine vollständige Deal-Prüfung.

Interpretation

Was ist eine gute Mietrendite?

Es gibt keine eine Zahl, die überall „gut“ ist. Lage, Risiko, Zustand, Strategie und Finanzierung verändern die Einordnung stark. Eine scheinbar hohe Mietrendite kann durch Sanierungsbedarf oder falsche Annahmen schnell entwertet werden.

FAQ

Häufige Fragen zur Mietrendite

Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Netto-Mietrendite?

Die Brutto-Mietrendite betrachtet nur Miete und Kaufaufwand. Die Netto-Mietrendite zieht zusätzliche laufende Kosten ab und ist deshalb realistischer.

Welche Kosten darf ich nicht vergessen?

Nicht umlagefähige Kosten, Rücklagen, Instandhaltung und Kaufnebenkosten gehören fast immer dazu, wenn du nicht nur eine theoretische Rendite sehen willst.

Reicht Mietrendite zur Kaufentscheidung?

Nein. Sie ist ein starker Filter für den ersten Blick, aber keine vollständige Kaufentscheidung. Finanzierung, Steuern, Risiken und Szenarien fehlen sonst.

Wie hängen Kaufpreisfaktor und Mietrendite zusammen?

Beide Kennzahlen blicken auf das Verhältnis von Kaufpreis zu Miete. Der Kaufpreisfaktor ist eher eine Markt-/Preis-Perspektive, die Mietrendite eher eine Ertrags-Perspektive.

Zählen Rücklagen und Instandhaltung in die Netto-Mietrendite?

Ja, wenn du realistisch rechnen willst. Sonst wird die Netto-Mietrendite zu optimistisch und hilft dir im echten Vergleich deutlich weniger.

Welche Kennzahl ist für Einsteiger am hilfreichsten?

Die Kombination aus Brutto-Mietrendite und Netto-Mietrendite zeigt sofort, wie stark Kosten die erste Euphorie dämpfen. Das macht sie für Einsteiger besonders wertvoll.

Was mache ich nach dem Schnellcheck?

Wenn der Deal interessant aussieht, solltest du ihn in useimmo vollständig weiterrechnen und dort Finanzierung, Steuern, Kosten und Szenarien sauber dokumentieren.

Nächster Schritt

Wenn die Rendite passt, prüfe den gesamten Deal

Starte kostenlos in useimmo und rechne Finanzierung, Steuern, Szenarien und Annahmen sauber durch, statt bei einer einzelnen Kennzahl stehen zu bleiben.

Ohne Kreditkarte. Mit strukturierterer Deal-Prüfung statt isolierter Kennzahl.